SHORT FILM SCREENING // Feminist Futures, Forgotten Histories

Direkt im Anschluss an den feministischen Kampftag kommen wir zusammen und schauen Kurzfilme von jungen Filmemacher*innen. Ihre Arbeiten entwerfen Gegen-Narrative, machen intersektionale Lebensrealitäten sichtbar und erproben aktivistische Visionen.
Was bedeutet es, hinzusehen, gerade dann, wenn Geschichten unbequem sind? Welche Bilder fehlen uns noch, welche Perspektiven werden überhört? Welche Geschichten entstehen jenseits hegemonialer Narrative? Und wie lassen sich Erfahrungen von Ungleichheit, Gewalt und kollektiver Organisierung erzählen? Welche neuen Möglichkeitsräume tun sich dabei auf?
Zwischen Gegenwart und Vision schaffen die Filme einen Raum für geteilte Aufmerksamkeit: einen Moment des Durchatmens, des Mitfühlens und vielleicht auch des gemeinsamen Weiterdenkens. Der Kurzfilmabend versteht sich als Einladung zum Verweilen bei komplexen Gefühlen, zum Aushalten von Widersprüchen und dazu, das Gesehene in einem achtsamen Miteinander nachklingen zu lassen.
