Neuer Verein im Kiez startet erfolgreich mit dem Aktionsfonds

Frisch gebackenes Sauerteigbrot mag auf den ersten Blick wie ein Haufen Arbeit wirken, doch spätestens seitdem das Backen mit Sauerteig auf Social Media an Beliebtheit zugenommen hat, ist wohl deutlich geworden, dass es das nicht sein muss. Vor diesem Hintergrund hat auch der Velâ e.V. im Dezember zum ersten Workshop der Reihe „Gesund & Selbstgemacht“ eingeladen.

Der Verein wurde im vergangenen Jahr von sieben Freundinnen im Soldiner Kiez gegründet und nimmt besonders Mädchen und Frauen in den Blick. Als Kultur- und Bildungsverein verbindet der Velâ e.V. Erfahrungen aus Psychologie, Bildung, Pädagogik und Kulturarbeit miteinander, um der Zielgruppe neue Räume zu bieten, in denen sie zusammenkommen, (voneinander) lernen und sich gegenseitig unterstützen können. In seiner Arbeit baut der Verein daher vor allem auf die drei Grundpfeiler Bildung, Beratung und Begegnung. 



Unter den Punkt „Bildung“ fallen auch Workshops wie die Auftaktveranstaltung im Café der PA58. Dort kamen ca. 10 Teilnehmende an einem Freitagabend zusammen und wagten sich unter Anleitung einer Referentin an ihr erstes selbstgebackenes Sauerteigbrot. Die Materialien für den kostenlosen Workshop auf Türkisch mit deutscher Übersetzung wurden durch Mittel aus dem Aktionsfonds des Quartiersmanagements Soldiner Straße/Wollankstraße finanziert, sodass alle Teilnehmenden nicht nur die notwendigen Backmaterialien wie Mehl erhielten, sondern auch eine Anleitung und Rezept zum Nachbacken zuhause sowie einen Sauerteigstarter. 

Der Verein möchte sich über die kommenden Monate zunächst im Kiez festigen, mit dem Ziel irgendwann in ganz Berlin aktiv zu sein. Bis dahin sind weitere „Gesund & Selbstgemacht“ Workshops zum Beispiel zum Thema Fermentation und andere Veranstaltungen in Planung. Aktuelle Infos gibt es fortlaufend auf der Instagramseite des Vereins.

PS: Wer selbst noch finanzielle Unterstützung für eigene Projekte sucht, kann ab sofort neues Geld aus dem frisch aufgestockten Aktionsfonds beantragen. Dieses Jahr stehen insgesamt 15.000 € zur Verfügung.


Text/Fotos: Kassandra Catrisioti-Forgione (Webredaktion)