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Galerie in Heftform. Stattlab druckt Magazin.

Das neue Magazin "Nicht ohne uns" stellt Künstler und Kreative aus. Ein virtueller Rundgang, bei dem man etwas in der Hand hält.

Jördis Hirsch mit dem Stattlab-Magazin "Nicht ohne uns". Foto: Andrei Schnell

Herausgeberin Jördis Hirsch an der Siebdruckmaschine. Foto: Andrei Schnell

Ein Krisenmanager muss sich auf das Wesentliche konzentrieren. Damit trotz der Coronakrise die Kunst nicht vergessen wird und sichtbar bleibt, hat Jördis Hirsch das Magazin "Nicht ohne uns" produziert. Das rund 150 Seiten starke Heft ist im Dezember erschienen. „Sichtbar bleiben in Zeiten, in denen der direkte persönliche Kontakt nicht möglich ist“, schreibt Jördis Hirsch in der Mitte des Magazins. Der Titel „Nicht ohne uns“ drückt aus, dass in der Corona-Notlage die Kultur- und Kreativszene nicht als leicht aufzugebender Teil angesehen werden sollte.

Das Heft kann als eine Art gedruckter Galerie verstanden werden. Statt bei einem digitalen Rundgang schlendert der Leser blätternd durch einen gedanklich vorgestellten Showroom. Das Magazin stellt Arbeiten von Kreativen des Stattlabs vor und aus. Jeder Künstler erhielt eine oder drei Seiten, um sich auszustellen. Den Anfang machen 30 Künstler, die mit Siebdruck arbeiten. In der zweiten Hälfte zeigen 25 Fotografen einige ihrer Werke.

Jedes Exemplar der 500 gedruckten Hefte ist ein Einzelstück. Denn Jördis Hirsch und Angelo Bellis haben auf allen Covern einzeln und manuell den Titel „Nicht ohne uns“ per Siebdruck hinzugefügt. So gibt es Hefte mit einem blauen, orangen oder einem weißen Schriftzug. Einige wenige sind mit einem Farbverlauf versehen.

Dank das Aktionsfonds ist das Magazin kostenlos. Es kann im Vorort-Büro in der Koloniestraße 129 mitgenommen werden. Einige Exemplare liegen im Kiez an den wenigen noch offenen Stellen aus. Zur Deckung weiterer Kosten bittet das Stattlab um eine Spende von mindestens zehn Euro pro Heft. "Je nach Geldbeutel", sagt Jördis Hirsch. Wer ein Magazin über das Stattlab erhalten möchte, meldet sich über Facebook oder Instagram vorher an (oder über info@stattlab.net).

27. Januar 2020