Ich sehe was, was Du noch nicht siehst

Projektstart für Open Up. Kreative und Kulturwirtschaft im Soldiner Kiez werden sichtbarer. Was das Projekt tun wird, wird von allen gemeinsam entwickelt.

Das Projekt Open Up soll Kreative im Soldiner Kiez sichtbarer machen und vernetzen. Grafik: georg + georg

Träger des neuen Projekts "Open Up - Kreativ im Kiez" ist die Agentur georg + georg. Ziel von Open Up ist, den Kreativen im Soldiner Kiez zu einer größeren Sichtbarkeit zu verhelfen und die Beteiligten der Kreativwirtschaft zu vernetzen. Die Standorte der Kreativwirtschaft sollen nachhaltig und langfristig gestärkt werden. So steht es in einer Präsentation, die georg + georg zur Vorstellung ihrer Ideen zur Umsetzung des Projekts angefertigt haben.

Durch das Projekt angesprochen werden sollen Kreativschaffende, die Nachbarschaft und Bildungseinrichtungen. Der Projektträger hat mehrere Punkte im Kiez ausfindig gemacht, an denen Kreative an ihren Ideen tüfteln. Die Liste der Orte und Kreativschaffenden klingt vielversprechend. Es gibt zahlreiche solcher Orte im Soldiner Kiez, von denen allerdings dem breiten Publikum noch nicht alle bekannt sind.

Zum Auftakt organisiert das Projekt einen Ideenworkshop, bei dem ein Fahrplan erarbeitet wird. So können die Zielgruppen - zu der auch die Nachbarschaft zählt - auf die Ausgestaltung des Projektes Einfluss nehmen. Später werden ein verbindendes Logo und Vorlagen für Flyer und Poster erarbeitet. Weitere Bausteine des Projekts könnten sein: ein Kreativ-Blog, mehrere Kreativ-Walks und -Talks und Kreativ-Wochenende. Weitere Infos und erste Einladungen folgen bereits in den kommenden Wochen.

 Open Up bedeutet in wortwörtlicher Übersetzung: etwas öffnen, aufklappen, aufmachen, aufschließen, aufgeschlossen sein, sich öffnen.

Das Quartiersmanagement fördert das Projekt Open Up über den Projektfonds mit Mitteln der Sozialen Stadt.

31. Juli 2020