So wird das Elisabeet später einmal aussehen

Naturgarten, Sonnenwiese, Schlummerwald, Dorfplatz und Gemüsegarten. Die Ideen für das Elisabeet werden konkret.

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Aufteilung der Flächen des künftigen Elisabeets. Grafik: Elisabeet

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Karte zeigt die Lage des Elisabeets. Grafik: Elisabeet

Wo einst Laub zu Erde verrottete, soll nun ein "solidarischer Lehrgarten" entstehen. Das Elisabeet hat sich zwei Wochen digital bei einer Zukunftswerkstatt mit Nachbarschaft und Organisationen im Soldiner Kiez beraten.

Fünf Bereiche möchten die Diskussionsteilnehmerinnen und -teilnehmer auf dem Elisabeet haben.

Im Naturgarten sollen Obstbäume gepflanzt und ein Kräutergarten angelegt werden. Diese Fläche soll von aktiver Nutzung durch Gärtner freigehalten werden und der Trauer vorbehalten bleiben.

Auf der Sonnenwiese soll Platz für ruhige Bewegung wie Yoga sein.

Für Hängematte, Schaukel und Slackline ist der Schlummerwald gedacht.

Begegnung wird auf dem Dorfplatz genannten Teil des Elisabeets groß geschrieben. Hier soll ein Bauwagen aufgestellt werden, der zum Beispiel für ein grünes Klassenzimmer genutzt werden könnte.

Das Herzstück ist natürlich der Gemüsegarten. "Im Lauf der Jahreszeiten wird hier gemeinsam gesät, gegossen, Beikraut gejätet und Gemüse geerntet", schreiben die Organisatorinnen und Organisatoren von Elisabeet.

"Dieser Plan dient als Orientierung und kann noch weiter entwickelt werden", heißt es in einem Flyer. Denn noch müssen Umwelt- und Naturschutzamt, Bauamt und Stadtplanungsamt ihr Ok gegeben. Da heißt es Daumendrücken, dass die Wünsche der Zukunftswerkstatt gehört werden.

Ab dem 24. Juli beginnt dann die Handarbeit. "Bei den Mitmachtagen werden wir Beete anlegen und erste Pflanzen einpflanzen, um die Fläche zu gestalten", schreibt Elisabeet. Ein Newsletter informiert über die Termine.

Vorsicht: Meldungen von einem Ende des Himmelbeets auf der Stammfläche Schulstraße Ecke Ruheplatzstraße stehen nicht im Zusammenhang mit dem Elisabeet. Himmelbeet ist lediglich Projektträger für das Elisabeet.

Das Elisabeet entsteht im nordöstlichen Teil des St. Elisabeth II Friedhofs. Das Gartenprojekt wird gefördert durch das Berliner Programm für nachhaltige Entwicklung (BENE) aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Berlin. Eigentümer des Friedhofes ist der Evangelische Friedhofsverband Berlin Stadtmitte (EVFBS). Er erprobt auf verschiedenen Berliner Friedhöfen Modelle neuer grüner Nutzungen für nicht mehr benötigte Friedhofsflächen.

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Infos zum Elisabeet