Was ist eine Aktionsfondsjury?

Im Lexikon zur Stadtteilwahl 2016 werden wichtige Begriffe erklärt. Dieses Mal: Was ist die Aktionsfondsjury?

Aktionsfondsjury

Aktionsfondsjury

Im September werden im Soldiner Quartier der Quartiersrat und die Aktionsfondsjury neu gewählt.

Aber was ist eine Aktionsfondsjury?

Der "Programmleitfaden der Berliner Quartiersmanagements", der auf der Seite www.quartiersmanagement-berlin.de abrufbar ist, schreibt: "Über die Vergabe der Mittel aus dem Aktionsfonds entscheidet eine Aktionsfondsjury, die sich aus Bewohner*innen des Quartiers zusammensetzt."

Die Mitglieder der Aktionsfondsjury werden alle zwei Jahre neu gewählt. Sie treffen sich rund sechs Mal im Jahr. Auf ihren Sitzungen entscheiden sie über Ideen für Projekte. Diese Projekte, die mit bis zu 1.500 Euro gefördert für Sachmittel gefördert werden können, sollen die Nachbarschaft stärken. Wer in der Aktionsfondsjury mitarbeitet, kann kurzfristig die Wirkung von Entscheidungen verfolgen, da die gekürten Projekte noch im selben Jahr umgesetzt werden.

Wichtiger Punkt auf den Sitzungen ist die Vorstellung der Projekte. Das heißt, Menschen aus dem Kiez, die eine Idee haben und dafür Geld beantragen, erklären den Mitglieder der Jury ihr Projekt. Alle formale Fragen wie zum Beispiel die Abrechnung des Projekts werden vom Team des Quartiersmanagements übernommen. 

Wer in der Aktionsfondsjury mitmachen möchte, muss mindestens 16 Jahre alt sein, im Gebiet Soldiner Quartier leben und Interesse an der Entwicklung des Kiezes haben.

Weitere Informationen über die Aktionsfondsjury finden sich im Menü "Aktiv im Kiez" unter Aktionsfondsjury.

 

31. März 2016