Workshop zur Frage: Wie weiter, Magazin Soldiner?

Am 14. Juli diskutierte die Bürgerredaktion mit Gästen, wie ein Projekt im Förderprogramm Soziale Stadt nach Ende der Förderung weiterleben kann. Konkret ging es um die Zukunft des Kiezmagazins.

Workshop Soldiner

Die Bürgerredaktion diskutiert über die Zukunft des Projekts. Foto: privat

Mit einer lebendigen Diskussion startete das Bürgerredaktionsprojekt am Freitag, den 14. Juli in seine letzte Phase. Die zahlreichen Teilnehmer dachten unter der Überschrift  „Die Förderung endet – was nun?“ über die Zukunft des Kiezmagazins Soldiner nach.

Insgesamt zeichnete sich bei allen Teilnehmern ein großes Interesse ab, ein gedrucktes Kiezmagazin im Soldiner Kiez zu erhalten. Viele verschiedene und teilweise innovative Ideen für die weitere Finanzierung wurden im Laufe des dreistündigen Austausches zusammengetragen.

Kooperationspartner wie die NachbarschaftsEtage der Fabrik Osloer Straße, der Verein Menschen helfen Menschen in und um Berlin e.V. und das Stadtteilportal Weddingweiser saßen am runden Tisch. Auch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und das Quartiersmanagement Soldiner Straße waren der Einladung von Projektleiterin Dominique Hensel gefolgt. Vertreter der Bürgerredaktion aus dem Quartier Pankstraße, vom Baumhaus in der Gerichtstraße sowie Brigitte Lüdecke vom Soldiner Kieztausch komplettierten die Runde.  Die Veranstaltung wurde von Ulrike Wronski moderiert, die im Brunnenviertel in einem Bürgerredaktionsprojekt mitarbeitet.

Marianna Poppitz begleitete die Veranstaltung mit ihrem Zeichenstift. Das Ergebnis dient nicht nur als Versammlungsprotokoll. Die Grafik soll in der nächsten Ausgabe des Soldiner veröffentlicht werden. In der nächsten Zeit wird es darum gehen, zu überlegen, welche der Ideen und Strategien verfolgt und umgesetzt werden könnten.

Die Bürgerredaktion gibt seit 2014 vier Mal im Jahr das Kiezmagazin Soldiner heraus. Die Redaktionsmitglieder schreiben und fotografieren ehrenamtlich. Für den Druck, das Layout, die Aufbau, die Schulung sowie die Betreuung der Bürgerredaktion erhält das Projekt Mittel aus dem Programm „Soziale Stadt“. Im Dezember endet diese Förderung.

19. Juli 2017