Alles Gute Frau Hübner-Gepp / Abschied in den Ruhestand

Die Leiterin der Bibliothek am Luisenbad verabschiedet sich nach fast 10 Jahren Arbeit im Soldiner Kiez in den Ruhestand. Das Quartiersmanagements wünscht ihr alles Gute und viel Zeit zum Lesen.

Heidrun Hübner-Gepp

Heidrun Hübner-Gepp geht in den Ruhestand

Heidrun Hübner-Gepp geht im Juli in den verdienten Ruhestand. Seit 2008 leitete sie die Biliothek am Luisenbad. Ihr zehnjähriges Jubiläum wäre am 3. März 2018, wenn man das Datum mit dem Umzug der Jerusalem-Jugendbibliothek in das Luisenbad am 3. März 2008 zugrundelegt.

Das ganze Team vom Quartiersmanagement wünscht der Leiterin einen erholsamen Ruhestand. Das Team vom Soldiner Kiez hat gern viele Jahre ihr zusammen gearbeitet. Das QM wünscht ihr viele entspannte Mußestunden fürs Lesen. 

Rückblick auf die letzten Arbeitsjahre

Bis 2007 leitete Heidrun Hübner-Gepp die Jerusalem Jugendbibiliothek in der Schulstraße nahe des Nauener Platzes. Diese Bibliothek ist offiziell nicht geschlossen worden, sondern wurde in die Bibliothek am Luisenbad "integriert". (1976 war die Jerusalem-Bibliothek noch "Hauptstelle der Stadtbücherei Wedding" und erhielt ihren Namen "am 30. November durch den Bürgermeister von Jerusalem, Teddy Kollek" wie eine Gedenktafel heute informiert.)

2009 war es noch eine Notiz wert, dass die Bibliothek am Luisenbad ein "türkisches Kabinett" besaß. "Außergewöhnlich ist das 'Türkische Kabinett' mit mehr als 5 000 Büchern, CDs, DVDs und Videos in türkischer Sprache", heißt in einem Artikel in der Berliner Zeitung vom 27. Juni 2009.

Aber es braucht für eine Bibliothek in einem bunten, mehrsprachigen Bezirk nicht nur ein stilles Kabinett, sondern sprechende Menschen. So wünschte sich Heidrun Hübner-Gepp in einem Beitrag vom 7. November 2012 ein Mehr an bestimmten Personal: "Dafür könnten wir gut zusätzliche Honorarmittel gebrauchen, um ab und zu Muttersprachler zu beschäftigen", sagt sie im Artiekl "Die ganze Welt in einer Bibliothek". Es ist davon auszugehen, dass auch ihr Nachfolger diesen Wunsch haben wird.

Interkulturell möchte sie ihre Bibliothek nicht nennen, sondern benutzerorientiert: "Die Nutzergruppen in unserem Umfeld sind nun einmal Menschen unterschiedlicher Herkunft", sagt sie in einem Artikel bildungsklick.de.

Gibt man im Bibliothekskatalog ihren Namen ein, so findet man Heidrun Hübner-Gepp auch als Autorin. Zusammen mit anderen Mitarbeitern hat sie 2010 die Broschüre "Schule in der Bibliothek in der Schule" verfasst. Darin umwirbt sie Schulen, mit Bibliotheken zu kooperieren.