Rotary beschenkt die Hauff-GS

50 spezielle Lesebücher und vier Pausenkisten mit Bällen übergab der Pankower Rotary Club an die Wilhelm-Hauff-Grundschule in der Gotenburger Straße.

Dr. Hendrik Dane

Dr. Hendrik Dane vom Rotary Club beschenkt Wilhelm-Hauff-Grundschule. Foto: Gritt Ockert, Rotary Clubs

Der Rotary Club Berlin-Pankow übergab den JüL-Klassen (das ist die Klassenstufe 1 bis 3) am 27. April in der Aula der Wilhelm-Hauff-Grundschule 50 Lesebücher und vier Pausenkisten. Das Geschenk brachte Dr. Hendrik Dane mit. Die Pankower Rotariere helfen der Grundschule in der Gotenburger Straße seit über sieben Jahren immer wieder mit Materialien aus.

„Unser Club hat beschlossen, Spenden in Form von Büchern und Spielekisten abzugeben", sagt Dane. Es habe sich gezeigt, dass viele Kinder keine Gelegenheit zum Lesen habe, weil sie keine eigenen Bücher besäßen.

Lesen üben die Grundschüler nun mit „Hamster-Alarm“ und mit „Hanno malt einen Drachen“. Die Bücher sollen das Erlernen des Lesens einfach machen. Pausen mit viel Bewegung werden ab sofort die Klassen haben, die die Pausenkisten erhalten haben. Federballspiele, Springseile, Frisbeescheiben, Basket- und Fußbälle sind in den Kisten enthalten. Die Kinder freuen sich dabei vor allem über die Bälle.

Die Schulleiterin der Wilhelm-Hauff-Grundschule, Sandra Harder, dankt den Rotariern: "So bekommen wir Sachen, für die die Schule nie Geld hätte." Und sie verrät nicht nur dem Rotary Club ihren nächsten Wunsch für die Schule: "Prima wäre, wenn wir demnächst auch eine Schulbibliothek hätten.“

Deutschlandweit wollen die verschiedenen Rotary Clubs Lesen und Rechnen fördern. Aber auch gesunde Ernährung und Bewegung in der Schule sind Anliegen der Clubs. Vor allem Schulen in benachteiligten Gebieten werden unterstützt. Allein in Berlin verschenkt Rotary in diesem Jahr fast 3.000 Lese- und Sprachlernbücher.

Der Rotary Club ist die älteste Service-Organisation der Welt. Ihre Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich nach dem Motto „Service Above Self“ , zu deutsch: Anderen Helfen geht vor Eigennutz.

4. Mai 2017