Kinder beurteilen den Wedding

So genannte Youth Teams befragten fast 400 Kinder und Jugendliche. "Check den Wedding" hieß die Befragung.

Präsentation Check den Wedding.

Präsentation Check den Wedding.

Es fehlt, es nervt! Es fehlt, es stört, es nervt! Lautstark und mit selbst gebastelten Plakaten haben Kinder und Jugendlichen die Erwachsenen vor einer Woche am 8. Juli bei einem Sommerfest auf dem Spielplatz Eulerstraße begrüßt.

Was nervt und was fehlt führten sie den Politikern, dem Jugendamt und den Vertretern von Polizei und Quartiersmanagement dann ganz bildhaft auf der Bühne vor. Mehr Fußballplätze wünschen sie sich vor allem, aber auch coolere Spielplätze, mehr Sicherheit und weniger Müll an ihren Treffpunkten.

Fast 500 Fragebogen sind im Rahmen der Umfrage ausgefüllt worden. Die Kinder waren indirekt vom Jugendamt beauftragt, ihre Meinung über ihren Stadtteil zu sagen. Fast 400 Kinder und Jugendliche im Gesundbrunnen sind in den vergangenen Monaten unter anderem von so genannten Youth Teams, anderen Kindern und Jugendlichen, befragt worden, 500 Fragebögen wurden ausgewertet.

Ist der Wedding der beste Ort der Welt? Findest du, dass der Wedding der beste Ort der Welt für junge Menschen ist? Diese Frage beantworteten 150 Kinder und Jugendliche mit „nein“. 103 kreuzten „geht so“ an. 64 meinten, der Wedding sei der beste Ort der Welt. Die restlichen Befragten konnten sich nicht entscheiden und machten keine Angabe.

Die Kinder hatten auch Wünsche. Mehr Sauberkeit, mehr Sicherheit, mehr Freundlichkeit, mehr Sportplätze und Sportangebote, mehr Treffpunkte, belebtere Straßen. Die meisten Kinder und Jugendlichen hatten auch lobende Worte für ihren Stadtteil. Natur, Parks, Bäume und Blumen gibt es laut Umfrage genug in Gesundbrunnen. Auch Spielplätze gebe es genug. Hausaufgabenhilfe und Beratungsangebote vermissen die Kids nicht, dagegen mehr Freundlichkeit untereinander.

Auch zum Freizeitverhalten der jungen Stadtteilbewohner wurden Fragen gestellt. Liest man die Antworten, kann man sehen, dass Sport die mit Abstand wichtigste Beschäftigung ist. Mehr Fußballplätze, mehr Sportplätze, mehr Schwimmbäder, mehr Sportangebote sind das, was den Kids fehlt.

Das Projekt Check den Wedding wird mit Mitteln der Sozialen Stadt durch "stark gemacht", den Jugend Demokratiefonds Berlin gefördert.

LINKS

Mehr auf dem Blog www.checkdenwedding.wordpress.com.